Suchen nach:

Zur Startseite

Sie sind hier: Home » Archiv » Hautkrebsgefahr durch Solarien

Hautkrebsgefahr durch Solarien

Von Solarien geht eine ebenso große Krebsgefahr wie von Zigaretten oder Asbest aus.

Wer sich noch vor dem 30. Lebensjahr regelmäßig künstlicher UV-Strahlung aussetzt, erhöht sein Hautkrebsrisiko um 75 Prozent, warnt die Internationale Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

In einer Übersichtsarbeit hat die IARC über 20 epidemiologische Studien ausgewertet. Es zeigte sich, dass bei regelmäßigen Sonnenbankbesuchen das Risiko an einem Melanom zu erkranken, um 75 Prozent ansteigt. Das Melanom ist die am häufigsten tödlich verlaufende Hautkrankheit mit weltweit stark steigender Anzahl an Neuerkrankungen.

Damit stufte die IARC Solarien gemeinsam mit Zigaretten, Alkohol und Asbest in die Kategorie der am stärksten krebserregenden Faktoren ein.

Diese Ergebnisse unterstützen die geltenden Empfehlungen der WHO auf eine Solariennutzung zu verzichten. Für Jugendliche ist der Besuch von Solarien in Deutschland künftig verboten.

Quelle: IARC: Sunbeds and UV Radiation

Autorin: Judith Linnemann

Stand: 30.07.2009

Mehr dazu

Sitemap | Impressum | Editorial Policy | Patientenberatung | Datenschutzerklärung