neipen und Bierzelten ohne Ausnahme zu verbieten. Das Gesetz tritt am 1. August 2010 in Kraft.
Nun fordern die Initiatoren ein bundesweites Verbot. Aus umweltmedizinisch-kinderärztlicher Sicht ist es überfällig. Seit langem weisen Kinder- und Jugendärzte auf die Folgen des aktiven Rauchens wie auch des Passivrauchens für die Gesundheit unserer Kinder, unserer Jugendlichen und der gesamten Gesellschaft hin.
Tabakrauch ist der bedeutendste und gefährlichste Innenraumschadstoff. Das Rauchen in Gegenwart von Kindern ist besonders gefährlich:
Kinder- und Jugendärzte betonen immer wieder, wie wichtig es ist, den “Einstieg in die Drogen Tabak (und Alkohol)” zu bremsen und zu verhindern. Oftmals beginnt eine “Raucherkarriere” in Gaststätten und Diskotheken.
Daher hat der Volksentscheid in Bayern eine wichtige Signalwirkung. Es bleibt zu hoffen, daß rasch viele Bundesländer folgen werden.
Autor: Dr. M. Otto (unter Verwendung von Aussendungen der Kinder- und Jugendärzte in Bayern)
Stand: 05.07.2010