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Sonnenschutz - Sonnenklar

Sonne tut gut. Sie hebt die Laune, senkt den Blutdruck, stärkt die Knochen und das Immunsystem.

Aber: ein Zuviel an Sonne kann zu Hautkrebs führen. Bei Kindern sind Tumore der Haut glücklicherweise sehr selten. Aber: je öfter sie in jungen Jahren einen Sonnenbrand erleiden, umso höher ist ihr Risiko, später an einem Melanom, dem schwarzen Hautkrebs, zu erkranken. Seit 30 Jahren steigt die Hautkrebsrate stetig an. Pro Jahr erkranken etwa 14.900 Menschen an einem Melanom, noch mehr sind vom hellen Hautkrebs (Plattenepithel- und Basalzellenkarzinom) betroffen. Darüber hinaus altert die Haut aufgrund von Strahlungsschäden viel schneller.

Am Tag des Sonnenschutzes informiert eine Vielzahl an interdisziplinären Akteuren aus den Bereichen Gesundheitsvorsorge, Medizin, Sport, Verbraucherschutz und Kosmetikindustrie über mögliche Sonnenschutzmaßnahmen.

Neben angemessener Kleidung, Sonnenbrille, Sonnenhut und angemessenem Verhalten bewahren Sonnenschutzmittel vor einem Sonnenbrand. Mit Hilfe von Sonnenmilch, -creme, -gel oder -spray kann man den in die Haut eindringenden Teil der UV-Strahlung wirksam reduzieren.
Eine wichtige Rolle dabei spielt der Lichtschutzfaktor (LSF), der auf allen Produkten angegeben ist. Ein hoher LSF steht für eine hohe Schutzleistung gegen UV-B-Strahlung, ein niedriger Faktor für einen geringeren Schutz.

Welcher Lichtschutzfaktor erforderlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wichtigste Kriterien sind der persönliche Hauttyp und die Intensität der Sonneneinstrahlung. Hautfarbe, Augenfarbe und Haarfarbe treffen in Kombination eine Aussage über den Hauttyp, für den vier bis sechs unterschiedliche Mustereinteilungen vorgegeben sind. Eine individuelle Hilfe zur Hauttypbestimmung steht Verbrauchern kostenfrei im Internet unter http://haut.de/service/hauttyp-bestimmung zur Verfügung.
Weitere Empfehlungen stehen im Internet als Faltblatt bereit: www.sonnenschutz-sonnenklar.info

Mit dem App „MySunCheck“ bietet die Initiative „Sonnenschutz? – Sonnenklar!“ einen neuen Service. Die Besitzer eines Smartphones können mit dieser Application nach Eingabe des Hauttyps, des Bewölkungszustandes und der gewünschten Aufenthaltsdauer im Freien den empfohlenen Lichtschutzfaktor abfragen. Wer kein iPhone® besitzt, kann die Abfrage auch im Internet starten: www.mysuncheck.com.

Im Mai 2010 hat der Kinderarzt, Umweltmediziner und Leiter der Kinderumwelt gGmbH Prof. Dr. med. Karl Ernst von Mühlendahl Elternfragen zu Sonnenschutz für Kinder und Babys beantwortet. Alle Fragen und Antworten finden Interessierte auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): www.kindergesundheit-info.de/

Weitere Informationen zum Sonnenschutz finden Sie hier:

www.tag-des-sonnenschutzes.de

www.allum.de/sanierung/sonnenschutzmittel.html

www.allum.de/krankheiten/haut-und-sonne.html

www.haut.de

Autorin: Judith Linnemann

Stand: 15.06.2011

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