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Viele Handys überschreiten Grenzwerte

Handys sind immer wieder Auslöser von Nickelkontaktallergien. Bei den Betroffenen zeigen sich die Symptome an Wangen und Ohrmuscheln. Auch das vielfach enthaltene Chrom kann eine Ursache sein. Forscher haben dem Phänomen einen passenden Namen gegeben: Mobile Phone Dermatitis.

Auf die Initiative Dänemarks wurden Mobiltelefone nun der Europäischen Nickelrichtlinie zugeordnet. Diese setzt einen Grenzwert von 0,5 Mikrogramm Nickelfreisetzung pro Quadratzentimeter und Woche fest. Zurzeit überschreitet etwa jedes fünfte der handelsüblichen Handys diesen Wert.

Nickel ist ein Schwermetall und kommt in vielen Metallen und Edelmetallen vor und ist häufiger Auslöser von Kontaktallergien. Die Kontaktekzeme zeigen sich mit roten Hautfärbungen, Jucken, Bläschenbildung, Nässen und geschwollener Haut.

Autorin: Judith Linnemann
Stand: 06. April 2011

Literatur:

Berk, D. R., & Bayliss, S. J. (März 2001). Cellular Phone and Cellular Phone Accessory Dermatitis Due to Nickel Allergy: Report of Five Cases. Pediatric Dermatology.

DGAKI. (29. Dezember 2010). Zu viel Nickel in Handys. Wegen relativ häufiger Nickel-Allergien will die EU den Gehalt begrenzen. Abgerufen am 6. April 2011.

Rajpara, A., & Feldmann, S. (Juni 2010). Cell phone allergic contact dermatitis: case report and review. Abgerufen am 6. April 2011.

Theil, E., Otto, M., & Linnemann, J. (Oktober 2010). Nickelallergie. Abgerufen am 6. April 2011.

Bildnachweis: Ich-und-Du / pixelio.de

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