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Vorsicht beim Auspusten von Ostereiern

Bildquelle: www.pixelio.de
Ostern steht vor der Tür. In vielen Familien, Kindergärten und Schulen werden nun wieder Eier ausgepustet und bunt bemalt.

Beim Umgang mit Eiern ist jedoch immer Vorsicht geboten, da rohe Eier Salmonellen und andere Krankheitserreger enthalten können. Salmonellen sind Bakterien, die in erster Linie Durchfallerkrankungen auslösen.
Salmonellen können sich im Eigelb und auf der Schale des Eies befinden. Kinder sollten möglichst nicht mit rohem Ei in Berührung kommen und auch nicht Eier mit dem Mund auspusten, da sie sich dadurch mit den Bakterien infizieren können.

Wenn Sie folgende Tipps des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) beherzigen, müssen Sie dennoch nicht auf die bunten Ostereier verzichten:

  • Nur saubere, frische Eier ausblasen und bemalen.
  • Zum Ausblasen einen Strohhalm oder einen speziellen Blasebalg benutzen
  • Die ausgeblasenen Eier vor dem Verzieren außen und innen mit lauwarmem Wasser und wenig Spülmittel gründlich reinigen
  • Verspritztes Eiweiß oder Eigelb entfernen und Arbeitsflächen gründlich reinigen
  • Hände nach dem Auspusten und Verzieren von rohen Eiern gründlich mit warmem Wasser und Seife waschen und gut abtrocknen


Da Salmonellen durch hohe Temperaturen (z.B. beim Kochen) getötet werden, stellen gestockte und hart gekochte Eier keine Gefahr dar. So können sicherheitshalber anstelle von ausgepusteten auch hart gekochte Eier bemalt werden.
Hart gekochte Eier sind ca. vier Wochen lang haltbar. Bei Rissen in der Schale sollten sie jedoch möglichst schnell verzehrt werden, da Keime von außen durch die Risse in das Ei gelangen können.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserem Text über Salmonellen.

Den Bericht des Bundesinstituts für Risikobewertung finden Sie unter http://www.bfr.bund.de/cm/276/ausgewaehlte_fragen_und_antworten_zu_ostereiern.pdf

  

Autor: Eva Theil

Aktualisiert: März 2008

 

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