Ärztlicherseits wird zur Entfernung von Amalgamfüllungen dann angeraten, wenn mittels Hauttest (Epikutantest) eine Amalgamallergie nachgewiesen wurde und es zu charakteristischen Veränderungen an der Mundschleimhaut in zeitlichem und örtlichem Zusammenhang mit den Füllungen gekommen ist. Amalgamallergien sind allerdings sehr selten.
siehe auch:
Amalgam: Vorgehen bei Gesundheitsstörungen
Autorenkollektiv (2000): Standardisierte Vorgehensweise in der Klinischen Umweltmedizin: Patienten mit abklärungs- und gegebenenfalls therapiebedürftigen Gesundheitsstörungen bei Verdacht auf "Amalgambelastung". Umweltmed Forsch Prax 5 (2); 120-123
BfArM (2003): www.bfarm.de zuletzt aufgerufen im September 2011)
Fuchs, T. H. et al. (1994): Stellungnahme der Deutschen Kontaktallergiegruppe der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft. Dermatosen in Beruf und Umwelt 42; 74.
www.ivdk.gwdg.de/dkg/amalgam.html (zuletzt aufgerufen im September 2011)
Kommission
Human-BiomonitoringMessung eines Fremdstoffes (z. B. einer Chemikalie) und seiner Abbauprodukte im Körper des Menschen, z. B. im Blut, Urin, Haar oder im Fettgewebe des Umweltbundesamtes Berlin: (1999). Stoffmonographie Quecksilber - Referenz- und Human-Biomonitoring-Werte (HBM). Bundesgesundheitsbl-Gesundheitsforsch-Gesundheitsschutz 42 (6): 522-532
Kommission "Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin" am Robert Koch-Institut (RKI) (2002): Diagnostische Relevanz des Lymphozytentransformationstestes in der Umweltmedizin. Bundesgesundheitsbl Gesundheitsforsch Gesundheitsschutz 45 (9): 745-749
Stiftung Warentest (2005): Handbuch Die Andere Medizin. Nutzen und Risiken sanfter Heilmethoden. Stiftung Warentest, Berlin