Unter der Vielzahl von Antigenen, mit denen Menschen Kontakt haben, sind nur bestimmte Gruppen Allergene. Allergene haben oft typische Eigenschaften (Jäger 1996):
Sehr bedeutsame Allergene kommen zum Beispiel aus den Quellen: Pollen, Milben, Tierhaut und Nahrungsmittel.
Kontaktallergene sind in den meisten Fällen keine typischen Allergene. Sie entsprechen nicht der obigen Beschreibung. Es sind oft keine Eiweiße, und sie sind sehr klein. Solche kleinen allergieauslösenden Substanzen werden auch Haptene genannt. Aufgrund ihrer Größe können sie in die Haut eindringen. In tieferen Hautschichten werden sie an körpereigene Eiweiße gebunden, und erst dann wirken sie wie ein "normales" Allergen. Metalle, wie z. B. Nickel und andere chemische Substanzen, wirken über den Hautkontakt als Hapten und lösen allergische Ekzeme an der Haut, Kontaktekzeme, aus.
IVDK (Informationsverbund Dermatologischer Kliniken, 2011): www.ivdk.org. Zuletzt aufgerufen im Juni 2011.
Jäger, L.: Was macht ein Allergen zum Allergen? Allergologie 1996; 19: 387-389.
Weitere Informationen zum Nachlesen:
Stiftung Warentest (Autor: Ines Landschek) (2010): Allergien im Griff. ISBN 978-3-86851-111-6