Hausstaubmilben sind Spinnentiere. Sie sind 0,5 bis 1,0 Millimeter groß und haben vier Beinpaare und zwei Paar Mundwerkzeuge. Sie vermehren sich geschlechtlich durch Eier und durchlaufen bis zur Ausreifung verschiedene Entwicklungsstadien.
Die Familie der Milben ist groß. Die Hausstaubmilben sind allerdings die bekanntesten, vor allem durch ihre Rolle im Zusammenhang mit allergischen Erkrankungen. Hausstaubmilben lieben es warm und feucht. Sie leben in enger Gemeinschaft mit Mensch und Tier, denn sie ernähren sich von deren Hautschuppen, aber auch von Schimmelpilzen.
Das erklärt, warum sich Hausstaubmilben in menschlichen Behausungen wohl fühlen und insbesondere Betten besiedeln. Hier sind Wärme, Feuchtigkeit und Nahrung im Überfluss vorhanden. Matratzen, Bettzeug, Teppiche, Polstermöbel und Kuscheltiere sind bevorzugte Wohngebiete der Hausstaubmilben. Aber auch in Kleidung und sogar in Haaren konnten sie und ihre Allergene nachgewiesen werden. Hausstaubmilben, aber mehr noch ihr Kot, enthalten eine Vielzahl von Allergenen. Diese gehören zu den wichtigsten Auslösern von Allergien in Innenräumen.
Weitere detaillierte Informationen zu den Milben und ihren Allergenen finden Sie in der Langfassung (s.o.). Die Verringerung der Allergenbelastung in Wohnräumen ist wichtig.
Welche Maßnahmen sinnvoll sind, zeigen die Informationen zur Sanierung unter "Weitere Infos zu diesem Thema".
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