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Schadstoffe in der Innenraumluft

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Heutzutage ist der Innenraum zum typischen Aufenthaltsort des modernen Menschen geworden; oft werden hier bis zu 90 Prozent der Zeit verbracht. Pro Tag atmet der erwachsene durchschnittlich große Mensch etwa 20 Kubikmeter Luft. Dieses Luftvolumen entspricht einer Masse von ca. 25 Kilogramm, sie übersteigt damit bei weitem die Masse an pro Tag verzehrten Lebensmitteln und Trinkwasser. Während Lebensmittel und Wasser sorgsam ausgewählt werden können, ist dies bei der Luft in der Regel nicht möglich. Grund genug, der Qualität der Innenraumluft Aufmerksamkeit zu schenken.

In der vorliegenden Information werden Schadstoffquellen im Innenraum und Beziehungen zu möglichen Gesundheitsbeeinträchtigungen aufgezeigt sowie Empfehlungen zur Verbesserung der Innenraumluft gegeben. Dabei steht der typische Wohn- und Schlafraum im Vordergrund. Vieles lässt sich jedoch auch auf andere Innenräume wie z. B. Büros, Kindertagesstätten, Schulen und Veranstaltungsräume übertragen. Dies gilt nicht für das Arbeitsumfeld, das gesetzlich in besonderer Weise geregelt und kontrolliert wird. Sind rechtliche Regelungen im Sinne einer "TA Innenraum" sinnvoll? Dazu hat das Umweltbundesamt Stellung genommen.

In der Langfassung finden Sie Informationen zum optimalen Innenraumklima, zum Einfluss von Nutzungsgewohnheiten, zu bau- und einrichtungsbedingten Stoffquellen, wichtigen Schadstoffgruppen und schließlich Empfehlungen zur Verbesserung der Innenraumluftqualität.

Autoren: Dr. M. Otto, Prof. K. E. von Mühlendahl
 
Stand: Dezember 2010
 
Nächste Aktualisierung: Dezember 2011
Quellen und weiterführende Literatur

Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes (2000): Leitfaden für die Innenraumlufthygiene in Schulgebäuden, Umweltbundesamt, Berlin (Aktualisierung Anfang 2009, siehe www.umweltbundesamt.de)

Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte der Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes und der Obersten Landesgesundheitsbehörden (2008): Gesundheitliche Bewertung von Kohlendioxid in der Innenraumluft. Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch - Gesundheitsschutz 2008 ·Band 51 S. 1358–1369

Plieninger, P. und Mitarb. (2004): Anleitung zur Untersuchung von chemischen Schadstoffen in Innenräumen. In: Springer Loseblatt Systeme, Praktische Umweltmedizin, Folgelieferung 2/2004

Salthammer, T (1999): Innenraumluftverunreinigungen. In: Umweltmedizin. Hrsg. V. Mersch-Sundermann. Georg Thieme Verlag Stuttgart; 373-385

Sentinel-Haus-Stiftung e.V. (2011) www.sentinel-haus-stiftung.eu

Stiftung Warentest (2002): Wohnen ohne Gift: sanieren, renovieren und einrichten. Stiftung Warentest, Berlin

Umweltbundesamt (2006): Optionen für rechtliche Regelungen von Innenraumbelastungen -
Brauchen wir eine „TA Innenraum“? www.umweltbundesamt.de/gesundheit/TA-Innenraum.pdf

Umweltbundesamt (2008) Broschüre "Start ins Leben - Einflüsse aus der Umwelt auf Säuglinge, ungeborene Kinder und die Fruchtbarkeit" www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3518.pdf

Witthauer, J., H. Horn, W. Bischof (1993): Raumluftqualität. Belastung, Bewertung, Beeinflussung. C. F. Müller Verlag, Karlsruhe

WHO (2010): Air quality guidelines. Indoor Air: www.who.int, Schimmel: www.who.int/rpc/guidelines (zuletzt aufgerufen im März 2011)

Weitere Infos zu diesem Thema:

 

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