
Drei bis viermal täglich jeweils fünf bis 15 Minuten Lüften und zwar als so genannte hygienische Querlüftung oder Stoßlüftung. Das heißt, man öffnet die Fenster ganz und sorgt eventuell auch für Durchzug. Das Fenster längere Zeit gekippt zu halten, genügt nicht. Das nennt sich Kurzschlusslüftung und führt nur dazu, dass das Gebäude auskühlt. Die günstigste Zeit, um gründlich zu lüften, ist morgens und abends, weil es dann draußen kälter ist als drinnen. Eine gute Voraussetzung für einen schnellen Luftaustausch.
Auch in der kühlen Jahreszeit muss gelüftet werden. Hier kommt es auf die richtige Mischung an: regelmäßig kurz, aber gründlich bei weit geöffneten Fenstern lüften, ansonsten ausreichend heizen, damit die Räume nicht auskühlen. Sonst gibt es feuchte Stellen an den Wänden und Mauern und damit einen idealen Nährboden für Schimmelpilze.
Quelle: Broschüre: "Gesundes Wohnen durch richtiges Lüften und Heizen" s.u.
Autor: Dr. Sabine Schmidt, Kinderumwelt gGmbH
Letzte Aktualisierung: Mai 2008
Weiterführendes Links:
Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen: neue Broschüre: "Gesundes Wohnen durch richtiges Lüften und Heizen" Suchwort "Lüften" führt zum richtigen Download