Die größte Pollenausschüttung erfolgt in den frühen Morgenstunden zwischen vier und sechs Uhr. In ländlichen Gebieten sollten daher die Fenster in dieser Zeit geschlossen bleiben. Die beste Zeit zum Lüften ist hier abends zwischen 19 und 24 Uhr.
In städtischen Gebieten sinken gerade in den Abendstunden die Pollen ab. Hier tritt die geringste Pollenkonzentration in der Luft in den Morgenstunden zwischen sechs und acht Uhr auf. Daher sollte in der Stadt bevorzugt in dieser Zeit gelüftet werden.
Der Pollenallergiker sollte seine Urlaubsplanung so abstimmen, dass er in der Zeit, in der seine allergieauslösenden Pollen fliegen, in Urlaub fährt.
Längere Aufenthalte sowie Sport im Freien, vor allem in offener Landschaft, sollten während der Blühphase vermieden oder eingeschränkt werden.
Beim Autofahren Lüftung ausschalten und Fenster geschlossen halten.
Für viele Automodelle sind auch Pollenfilter für die Lüftungsanlagen erhältlich.
Täglich Staubsaugen, um Pollen auf Teppichen und Möbeln zu entfernen.
Möglichst jeden Abend vor dem Zubettgehen die Haare waschen und die Straßenkleidung außerhalb des Schlafzimmers ablegen, um keine Pollen ins Schlafzimmer einzuschleppen.
Wenn Sie an einer Birkenpollenallergie und zusätzlich unter Kreuzreaktionen mit Nahrungsmitteln leiden, probieren Sie, ob Sie Apfelsorten mit niedriger Allergenität besser vertragen als solche mit hoher Allergenität. Die größte Allergenität weist "Golden Delicious" auf, bei den Sorten "Granny Smith", "Jonagold", "Gloster", "Hammerstein", "Jamba" wird die Allergenität in der Reihenfolge der Aufzählung immer geringer. (Siehe auch Informationstext zum Oralen Allergiesyndrom unter der Rubrik Krankheiten)
Die Allergene in Äpfeln, Kern- und Steinobst sind hitzelabil. Erhitzt, also gekocht oder gebacken, werden Äpfel und Co. in der Regel problemlos vertragen.
Rauchen vermeiden, da die Allergene durch die ständige Reizung der Atemwege noch viel besser an den Schleimhäuten angreifen können.
Stand: Mai 2008
Quellen
und weiterführende Literatur
Quelle:
Zeitschrift des Deutschen Allergie und Asthmabundes: Allergie konkret 1/2003, Seite 11. www.daab.de