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KiGGS Ergebnisse: Essstörungen

Das Vorhandensein einer Essstörung wurde in der KiGGS-Studie anhand eines Fragebogens mit fünf recht allgemeinen Fragen erfasst. Bei zwei „positiven“ Antworten wurden Hinweise auf eine mögliche Essstörung gesehen. Dabei zeigten 21,9 % der Befragten 11-17-jährigen ein auffälliges Essverhalten, am häufigsten Mädchen im Alter von 14 bis 17 Jahren.

Mit dieser Methode können jedoch keine Diagnosen gestellt, sondern nur Verdachtsfälle gefunden werden. Schlagzeilen wie „Jedes dritte Mädchen hat Essstörungen“ (Neue Osnabrücker Zeitung vom 26.09.2006) sind somit schlichtweg falsch.

Quelle: Bundesgesundheitsblatt: Ergebnisse des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys. Band 50. Heft 5/6. Mai/Juni 2007.

 

Autoren: Eva Theil, Prof. Dr. K. E. v. Mühlendahl

Aktualisiert: Juli 2007

 

 

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