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KiGGS Ergebnisse: Jodversorgung

Das Spurenelement Jod ist für den Menschen unverzichtbar. Ein Mangel an Jod führt zur Stimulation und dadurch zur Vergrößerung der Schilddrüse. Das wiederum kann zu einer Schulddrüsenüberfunktion führen, die den Stoffwechsel beeinflusst und Folgeerkrankungen verursachen kann.

Deutschland war lange Zeit Jodmangelgebiet, deshalb ist es sehr wichtig, die Jodversorgung der Bevölkerung zu beobachten. Zu diesem Zweck wurde im KIGGS bei 11.559 Kindern zwischen 6 und 17 Jahren das Schilddrüsenvolumen mittels Sonographie (Ultraschall) gemessen. Zudem wurden die Ergebnisse von Messungen der Jodausscheidung von 14.078 Kindern und der Kreatininkonzentration im Urin von 14.666 Kindern hinzugezogen.

Die WHO hat auf Basis der Jodausscheidung im Urin Kriterien aufgestellt, anhand derer die Jodversorgung auf Bevölkerungsebene beurteilt wird. Es wurde festgestellt, dass Deutschland kein Jodmangelgebiet (mehr) ist. Auf Basis dieser Kriterien erfüllt Deutschland die Bedingungen für eine gute Jodversorgung, wenn auch nur sehr knapp. Die Jodprophylaxe (z.B. durch Jodierung von Salz und Tierfutter) hat somit gewirkt.

Quelle: Bundesgesundheitsblatt: Ergebnisse des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys. Band 50. Heft 5/6. Mai/Juni 2007.

Autoren: Eva Theil, Prof. Dr. K. E. v. Mühlendahl

Aktualisiert: Juli 2007

 

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