Krätze breitet sich wieder aus

Bildquelle: Public Health Image Library (PHIL), Centers for Disease Control and Prevention.

Die Zahl der Krätzeerkrankungen ist in Deutschland in den vergangenen Monaten deutlich angestiegen. Insbesondere in Teilen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens berichten Gesundheitsämter und Ärzte von einer Zunahme. Betroffen sind vor allem Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas, Schulen und Flüchtlingsunterkünfte.

Krätze (Skabies), eine parasitäre Hautkrankheit, trat in Deutschland lange Zeit nur vereinzelt auf und galt bis vor wenigen Jahren als fast ausgestorben. Seit 2013 und insbesondere seit Anfang 2015 ist die Krätze jedoch wieder auf dem Vormarsch.

Krätze wird von der Milbe Sarcoptes scabiei variatio hominis verursacht. Die weiblichen Krätzmilben dringen in die Oberhaut des befallenen Menschen ein und legen dort ihre Eier und ihren Kot ab. Das Immunsystem reagiert darauf mit Bläschen, Pusteln, Hautrötungen und -verkrustungen. Es tritt ein unangenehmer Juckreiz auf.

Krätze in den meisten Fällen gut behandelbar

Krätze ist mit Medikamenten in den meisten Fällen gut behandelbar. In der Regel heilt die Krankheit ohne Folgeschäden ab.

Mehr zur Übertragung, den Symptomen und der Therapie von Krätze erfahren Sie auf Allum unter "Skabies (Krätze)".

Veröffentlicht: 19. März 2018 - 10:20 Uhr

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