Benzol in Erfrischungsgetränken und Karottensäften

Benzol in Erfrischungsgetränken und Karottensäften.

In einem FAQ informiert das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) über den (Spuren)-Gehalt an Benzol in Erfrischungsgetränken und Karottensäften.

Seit einiger Zeit ist bekannt, daß Benzol in sehr geringen Mengen (weniger als ein Mikrogramm pro Liter) in Erfrischungsgetränken vorkommen kann. Der Benzolgehalt in Karottensäften für Säuglinge und Kleinkinder liegt etwas höher: bei einigen Mikrogramm Benzol pro Liter. 

Benzol kann bei der Herstellung und Lagerung von Erfrischungsgetränken entstehen, wenn neben dem Konservierungsmittel Benzoesäure (E210) gleichzeitig Ascorbinsäure (Vitamin C, E300) vorhanden ist. In Karottensäften für Säuglinge und Kleinkinder bildet es sich möglicherweise aus natürlichen Inhaltsstoffen der Karotte infolge der starken und langen Erhitzung zur Sterilisation.

Mengenmäßig wird Benzol hauptsächlich über die Atemluft aufgenommen, hier vor allem bedingt durch Straßenverkehr, Rauchen und Passivrauchen.

Da Benzol jedoch krebsauslösend und genotoxisch wirken kann und es keine unbedenkliche Untergrenze gibt, empfiehlt das BfR Maßnahmen, um den Benzolgehalt in Getränken so weit wie möglich zu reduzieren.

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Fragen und Antworten zu Benzol in Erfrischungsgetränken und Karottensäften. (zuletzt aufgerufen am 20.10.2016)

Veröffentlicht: 30. Mai 2013 - 10:28 Uhr

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Grafik oben rechts (Limonade): © Katharina Scherer / pixelio.de.