Eichenprozessionsspinner breitet sich zuzeit vermehrt aus

Raupen des Eichenprozessionsspinners im Nest an einer Eiche.
Raupen des Eichenprozessionsspinners im Nest an einer Eiche. Bildquelle: Bildquelle: By Falko Seyffarth ("FWHS") [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)

Nicht nur in den südlichen Regionen Deutschlands, sondern u.a. auch im Süden Niedersachsens breitet sich der Eichenprozessionsspinner zurzeit vermehrt aus. Grund dafür ist die warme und trockene Witterung der vergangenen Wochen.

Haare können Hautreizungen und allergische Reaktionen auslösen

Im Raupenstadium besitzt der Eichenprozessionsspinner zur Abwehr von Fressfeinden giftige Härchen, die Hautreizungen und z. T. heftige allergische Reaktionen auslösen können. Die Härchen brechen bei der kleinsten Berührung ab und können vom Wind über weite Strecken in Gärten und Häuser getragen werden.

Wer das Nest eines Eichenprozessionsspinners entdeckt (siehe Foto) sollte dieses unbedingt meiden und umgehend bei der Gemeindeverwaltung melden.

Wenn Sie mit Härchen in Berührung gekommen sind, oder der Verdacht besteht, dass diese sich in der Kleidung oder der Kopfbehaarung festgesetzt haben, sollten Sie Folgendes tun:

  • Kleidung ausziehen und bei 60 °C waschen, um das Nesselgift zu zerstören
  • duschen und gründlich die Haare waschen

Bei Symptomen jeglicher Art sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Raupen und Gespinste nicht selbst entfernen!

Versuchen Sie nicht, Raupen und Nester selbst zu entfernen. Die Entfernung der Nester ist Aufgabe von Spezialisten mit geeigneter Ausrüstung.

Veröffentlicht: 11. Juni 2018 - 12:38 Uhr

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