Eichenprozessionsspinner: Die ersten Raupen sind geschlüpft

Die Härchen des Eichenprozessionsspinners können vom Wind über weite Strecken befördert werden.

Die Härchen des Eichenprozessionsspinners können vom Wind über weite Strecken befördert werden. © Kleuske, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

Seit Jahren breitet sich der Eichenprozessionsspinner in Deutschland vermehrt aus - ein Problem für die Gesundheit des Menschen: Denn die Raupen enthalten giftige Härchen zur Abwehr von Fressfeinden, die Hautreizungen und allergische Reaktionen auslösen können.

Die Härchen brechen bei der kleinsten Berührung ab und können vom Wind über weite Strecken in Gärten und Häuser getragen werden.

Wer das Nest eines Eichenprozessionsspinners entdeckt (siehe Foto), sollte dieses unbedingt meiden und umgehend bei der Gemeindeverwaltung melden.

Wenn Sie mit Härchen in Berührung gekommen sind...

... oder der Verdacht besteht, dass diese sich in der Kleidung oder der Kopfbehaarung festgesetzt haben, sollten Sie Folgendes tun:

  • Kleidung ausziehen und bei 60 °C waschen, um das Nesselgift zu zerstören
  • duschen und gründlich die Haare waschen

Bei Symptomen jeglicher Art sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Raupen und Gespinste nicht selbst entfernen!

Versuchen Sie nicht, Raupen und Nester selbst zu entfernen. Die Entfernung der Nester ist Aufgabe von Spezialisten mit geeigneter Ausrüstung.

Ausführliche Infos zum Eichenprozessionsspinner auf Allum finden Sie hier.

Veröffentlicht: 29. April 2021 - 12:38 Uhr

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