FSME-Risikogebiete und Zeckenschutz

Der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) kann Lyme-Borreliose und FSME übertragen.

Der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) zählt zu den Zeckenarten, die Borreliose und FSME übertragen können. © Slimguy [CC BY 4.0]

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist in Deutschland neben der Lyme-Borreliose die häufigste durch Zecken ausgelöste Infektionskrankheit. Sie äußert sich durch grippeähnliche Symptome wie Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Fieber sowie - bei einem Teil der Betroffenen - durch eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute.

Fünf neue FSME-Risikogebiete ausgewiesen

Für 2021 hat das Robert Koch-Institut fünf neue Risikogebiete ausgewiesen. Vier von ihnen grenzen an bereits bekannte Risikogebiete - jeweils ein Kreis in Bayern, Hessen, Sachsen und Thüringen. Mit dem Stadtkreis Dessau-Roßlau wurde nun erstmals auch ein Kreis in Sachsen-Anhalt zum Risikogebiet erklärt.

FSME- und Covid-Impfungen

Eine Impfung gegen FSME empfiehlt das RKI für Personen, die in FSME-Risikogebieten gegenüber Zecken exponiert oder die berufsbedingt besonders gefährdet sind, z. B. in der Forst- und Landwirtschaft arbeitende Personen. Auch bei Auslandsreisen in Länder mit möglicher Zeckenexposition wird die Impfung angeraten.

Erschwert werden Terminvergaben für die FSME-Impfungen in diesem Jahr durch die parallel verlaufenden Impfungen gegen Covid-19: Die Ständige Impfkommission STIKO empfiehlt, zwei Wochen vor und nach einer Covid-19-Teilimpfung keine anderen Impfungen durchzuführen.

Schutz vor Zecken

Wie Sie sich beim Aufenthalt im Freien vor Zecken schützen können, erfahren Sie auf Allum unter "Zeckenschutz".

Linktipps zum Thema

Auf Allum: Zeckensticherkrankungen (Borreliose und FSME)
Robert Koch-Institut: Aktuelle Karte der FSME-Risikogebiete
Robert Koch-Institut: Übersichtsseite zum Thema FSME
Infoportal Zecken.de: Anleitung zum Entfernen von Zecken

Veröffentlicht: 20. Mai 2021 - 11:59 Uhr

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