Human-Biomonitoring: Neue Methoden zur Messung von Chemikalien

Climbazol zählt zu den Stoffen, die künftig mit Hilfe von Human-Biomonitoring im menschlichen Organismus nachgewiesen werden sollen. Bildquelle: Jü via Wikimedia Commons.

Climbazol, Octisalate, 7-Hydroxycitronellal und Tinuvin 328 sind die Substanzen, für die das Bundesumweltministerium in Kooperation mit dem Verband der Chemischen Industrie (VCI) in diesem Jahr neue Nachweismethoden für das Human-Biomonitoring entwickeln lässt.

Die genannten Stoffe werden in Anti-Schuppenmitteln, Sonnenschutzmitteln, Riechstoffen und UV-Absorbern in Kunststoffen verwendet.

Mit Hilfe von Human-Biomonitoring lässt sich anhand gesicherter wissenschaftlicher Methoden ermitteln, ob und in welcher Konzentration bestimmte Chemikalien im menschlichen Organismus vorhanden sind. Darauf aufbauend können gesundheitliche Belastungen realistisch beurteilt und gegebenenfalls Maßnahmen oder gesetzliche Regelungen zum Schutz der Verbraucher beschlossen werden.

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Veröffentlicht: 14. August 2015 - 10:16 Uhr

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Grafik oben rechts (Strukturformel Climbazol): Jü via Wikimedia Commons - Link zur Grafik