Kerzen in der Adventszeit

Vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit sorgen Kerzen für eine behagliche Atmosphäre. Insbesondere Duftkerzen sind aber aus gesundheitlicher Sicht nicht ganz unproblematisch, da sie allergene Duftstoffe und Substanzen wie Nickel, Blei oder flüchtige organische Verbindungen abgeben können, die mit der Atmung aufgenommen werden.

Bei Kindern kommt hinzu, dass sie solchen Substanzen zusätzlich zur Aufnahme durch die Atemluft häufig über den Hand-Mund-Kontakt ausgesetzt sind.

Nickel in Kerzen kann eine krebserzeugende Wirkung haben und sollte ähnlich wie Blei nur in den geringsten nötigen Mengen verwendet werden. Als gesundheitliche akzeptable Grenze gilt hier eine Menge von 0,6 Nanogramm pro Kerze.

Das können Sie tun:

  • Vor und nach dem Abbrennen gründlich lüften! So wirken Sie der Verschlechterung der Raumluft durch den Verbrauch von Sauerstoff und die Freisetzung von Schadstoffen entgegen.
  • Ein Flackern der Kerze durch Zugluft vermeiden, da rußende Kerzen mehr Schadstoffe abgeben können.
  • Duftkerzen sparsam verwenden oder ganz darauf verzichten, insbesondere wenn Sie unter Allergien oder Asthma leiden, oder auf bestimmte chemische Stoffe empfindlich reagieren.
  • Beim Kauf auf das „RAL-Gütezeichen Kerzen“ achten. Dieses legt einen Qualitätsstandard fest, der die Konzentration von bedenklichen Stoffen in Kerzen begrenzt.

Veröffentlicht: 7. Dezember 2018 - 12:56 Uhr

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Lupo / pixelio.de