Kohlenmonoxidvergiftung durch Wasserpfeifen-Rauchen

Kohlenmonoxidvergiftung durch Wasserpfeifen-Rauchen

© Achim Lueckemeyer / pixelio.de.

Ein Bericht über CO-Vergiftung bei vier Jugendlichen, die wegen vorübergehenden Bewusstseinsverlustes in Krankenhäuser eingeliefert wurden, zeigt die Problematik des Wasserpfeifenkonsums auf.

Durch unvollkommene Verbrennung des glimmenden Holzkohlescheites entsteht nicht nur CO2, sondern auch CO. Letzteres ist giftig, verursacht akute und bei hoher und dauerhafter Exposition auch dauerhafte Hirn- und Nervenschäden.

Die beschriebenen Patienten wiesen CO-Hämoglobinkonzentrationen von (gerundet) 17 bis 30% auf. Das sind hochtoxische Werte. Bei starken Rauchern finden sich toxische Konzentrationen von 10%, bei Nichtrauchern liegen die Werte zwischen 0 und 5%.

Es ist anzunehmen, dass es zahlreiche Fälle von nicht erkannten CO-Vergiftungen bei Wasserpfeiferauchern gibt.

CO-Vergiftungen sind in Deutschland verantwortlich für ca. 3700 Klinikeinweisungen und circa 370 Todesfälle.

Veröffentlicht: 6. November 2014 - 8:39 Uhr

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Grafik oben rechts (Wasserpfeifen): ©Achim Lueckemeyer / pixelio.de.