Feinstaub-Grenzwerte: Interview mit Umweltmediziner Dr. Lob-Corzilius

Bildquelle: Gabi Eder / pixelio.de

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Am 1.2. vertrat der Osnabrücker Lungenarzt Hagen Vorwerk in einem Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung die Auffassung, dass die Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid überzogen seien.

Dr. Thomas Lob-Corzilius, Kinderarzt und Umweltmediziner, widerspricht in der NOZ dieser Auffassung energisch. Vorwerk und andere Mediziner, die die Grenzwerte als zu streng kritisieren, lägen wissenschaftlich falsch, wenn sie aus den Erfahrungen in ihrer eigenen Praxis Rückschlüsse auf mögliche Gesundheitsbelastungen der Gesamtbevölkerung zögen.

Die Grenzwerte, so Lob-Corzilius, basieren auf soliden wissenschaftlichen Studien und den daraus abgeleiteten Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Lob-Corzilius hält auch den ab Januar 2020 nach EU-Recht geltenden Grenzwert von 20 Mikrogramm pro Kubikmeter für Feinstaub kleiner als 2,5 Mikrometer vor allem mit Blick auf den Schutz von Kindern für sinnvoll.

Das vollständige Interview mit Dr. Thomas Lob-Corzilius in der Neuen Osnabrücker Zeitung finden Sie hier.


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Veröffentlicht: 12. Februar 2019 - 10:12 Uhr

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