Memorandum zur gesetzlichen Regulierung von E-Zigaretten

E-Zigaretten gelten weithin als "gesündere" Alternative zu herkömmlichen Zigaretten.

Bildquelle: Sigismund von Dobschütz via Wikimedia Commons

E-Zigaretten gelten weithin als "gesündere" Alternative zu herkömmlichen Zigaretten. Jedoch sind auch in nikotinfreien E-Zigaretten gesundheitsschädliche Substanzen enthalten.

In der überarbeiteten EU-Richtlinie 2014/40/EU werden nikotinhaltige E-Zigaretten ähnlich wie Tabakprodukte reguliert. Dem deutschen Krebsforschungsinstitut (DKFZ) und dem Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. (ABNR) gehen die Bestimmungen der Richtlinie - mit Blick auf den Kinder- und Jugendschutz sowie auf den Nichtraucherschutz - jedoch nicht weit genug.

In ihrem aktuellen Memorandum zur gesetzlichen Regulierung von nikotinhaltigen und nikotinfreien E-Zigaretten fordern sie u.a. gleiche gesetzliche Regelungen für nikotinhaltige und nikotinfreie Produkte, ein Verkaufsverbot an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie höhere Standards zur Produktsicherheit.

Das Memorandum wird auch von der gemeinnützigen Kinderumwelt GmbH (Trägerin von Allum) und vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) unterstützt.

Das Memorandum von DKFZ und ABNR finden Sie hier.

Auf Allum können Sie sich unter "E-Zigarette (Elektronische Zigarette)" über die gesundheitlichen Aspekte von E-Zigaretten informieren.

Veröffentlicht: 27. Mai 2015 - 11:14 Uhr

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Grafik oben rechts (E-Zigarette): Sigismund von Dobschütz via Wikimedia Commons.