Schadstoffe in Muttermilch und in Säuglings- und Kindernahrung: Regulierung

Schadstoffe in Muttermilch und in Säuglings- und Kindernahrung: Regulierung durch die Europäische Union

Für Erbgut-verändernde und krebsauslösende Substanzen gibt es grundsätzlich keine tolerierbaren toxikologischen Höchstgrenzen. Höchstgehalte werden so niedrig festgelegt, wie in vernünftiger Weise erreichbar (ALARA-Prinzip, "as low as reasonably achievable", so niedrig wie vernünftigerweise erreichbar).

Darüber hinaus werden zum Schutz der Gesundheit von Säuglingen und Kleinkindern die niedrigsten Höchstgehalte festgelegt, die erreicht werden können.

Die Europäische Union hat 2006 eine in einigen Teilen inzwischen ergänzte Verordnung erlassen, die Höchstgehalte für einige Kontaminanten in Lebensmitteln festlegt.

Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 der Kommission zur Festsetzung der Höchstgehalte für bestimmte Kontaminanten in Lebensmitteln (2006)


Nahrungsmittel enthalten zahlreiche unerwünschte Rückstände, die aus Anbau und Bearbeitung stammen. Lebensmittel und auch die Muttermilch sind zudem mit Schadstoffen belastet, die unbeabsichtigt hineingelangt sind, oft als Folge der allgemeinen Umweltverbreitung von Stoffen; vielfach handelt es sich um Produkte der chemischen Industrie. Viele Aspekte diese Problematik werden hier nacheinander behandelt.


Veröffentlicht: 6. Januar 2022 - 11:00 Uhr

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