Stickstoffdioxidbelastung 2018 leicht rückläufig

Der Grenzwert für NO2 wurde 2018 in zahlreichen Städten nicht eingehalten.
Der Grenzwert für NO2 wurde 2018 in zahlreichen Städten nicht eingehalten. @ Rainer Sturm / pixelio.de

Das Umweltbundesamt hat eine vorläufige Auswertung der Messdaten der Bundesländer zu Luftschadstoffen veröffentlicht.

Die wichtigsten Ergebnisse: Die Belastung mit Stickstoffdioxid (NO2) war in Deutschland in 2018 leicht rückläufig. Der seit 2010 einzuhaltende Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel wurde nach den vorläufigen Daten in zahlreichen Städten jedoch nicht eingehalten.

Beim Feinstaub (Partikelgröße PM10) wurde erstmals der seit 2005 geltende Grenzwert in keinem Ballungsraum mehr überschritten.

Vor dem Hintergrund des heißen Sommers stiegen 2018 die Ozonkonzentrationen gegenüber dem Vorjahr an. Das Langfristziel von max. 120 µg/m³ im Mittel über 8 Stunden wurde an allen 265 Stationen an durchschnittlich 37 Tagen pro Station überschritten.

Berücksichtigt wurden die Daten von 399 Messstationen; die Daten von 132 weiteren Stationen müssen noch ausgewertet werden. Mit dem endgültigen Ergebnis rechnet das Umweltbundesamt für Mai 2019.

Die Pressemitteilung des Umweltbundestages finden Sie hier.

Veröffentlicht: 1. Februar 2019 - 12:32 Uhr

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Grafik oben rechts (Straßenverkehr): Rainer Sturm / pixelio.de.