Trockene Witterung begünstigt die Ausbreitung des Jakobskreuzkrautes

© Christian Fischer [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons.

Die seit Wochen anhaltende Dürre trägt dazu bei, dass das giftige Jakobskreuzkraut sich in Deutschland in den vergangenen Wochen stark ausbreiten konnte.

Jakobskreuzkraut besitzt gelbe, ca. 15-25 mm große Blüten, die in Schirmrispen angeordnet sind, sowie fiederteilige Blätter am Stängel. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 30-120 cm.

Problematisch ist das Jakobskreuzkraut wegen der Pyrrolizidinalkaloide (PA), die vor allem in den Blüten der Pflanzen enthalten sind.

Für Rinder und Pferde können diese gefährlich werden, wenn sie mit Jakobskreuzkraut kontaminiertes Weidefutter aufnahmen, das nach dem Trocknen keine Bitterstoffe mehr enthält, die die Tiere ansonsten vom Verzehr abhalten.

Beim Menschen kann eine hohe Aufnahme von Pyrrolizidinalkaloiden zu Leberschäden führen.

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Veröffentlicht: 3. August 2018 - 12:30 Uhr

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