Umstrittene Studie zu genverändertem Mais und Glyphosat

Umstrittene Studie zu genverändertem Mais und Glyphosat.

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Für Schlagzeilen sorgte vor einigen Wochen eine Studie des französischen Forschers Gilles-Eric Séralini: Der an der Universität Caen tätige Molekularbiologe hatte die Toxizität von genverändertem Mais und von dem beim Anbau verwendeten Pflanzenschutzmittel Glyphosat an Ratten untersucht. Exponierte Tiere sind häufiger gestorben und haben mehr Tumoren entwickelt als Kontrolltiere.

Liest man jedoch nicht nur die kurze Zusammenfassung, sondern den ganzen Artikel, dann ist die Aussagekraft dieser Ergebnisse zu bezweifeln. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) haben der Studie mittlerweile eklatante Mängel bescheinigt, aufgrund derer keine fundierten Aussagen über die Krebsursache der untersuchten Ratten zulässig seien.

Eine kritische Besprechung der Studie finden Sie auf Allum unter "Genveränderter Mais und das Herbizid Glyphosat: Ist 'Genmais' giftig?".

Veröffentlicht: 29. Oktober 2012 - 10:25 Uhr

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