Wespenstiche - so können Allergiker sich schützen!

Wespen - so können Allergiker sich schützen!

Wie in jedem Sommer, hat auch in diesem August die Zahl der Wespen deutlich zugenommen.

Es gebe in diesem Jahr zwar nicht mehr Wespen als in den vergangenen Jahren, allerdings sei eine Häufung von allergischen Reaktionen nach Wespenstichen zu beobachten - so die Frankfurter Allgemeinmedizinerin Johanna Liebetrau. „Im Vergleich zum letztem Sommer behandeln wir deutlich mehr allergische Reaktionen auf die Wespenstiche (...)“.

Betroffen seien auch Patienten, die zuvor noch nie allergisch auf Wespenstiche reagiert hätten. Zu den Ursachen für diese Veränderungen gibt es noch keine eindeutige Erklärung. Möglicherweise reagieren die Tiere infolge der sommerlichen Wasserknappheit zunehmend aggressiver.

Wer von einer Allergie gegen Bienen- und Wespengift betroffen ist, muss bei einem Stich günstigstenfalls mit lokalen Schwellungen und Rötungen rechnen; im schlimmsten Fall droht aber eine anaphylaktische Reaktion, die lebensbedrohlich sein kann. Auch wenn Allergien gegen Insektengift seltener auftreten als solche gegen Pollen oder Hausstaubmilben, sind sie in ihren Auswirkungen nicht zu unterschätzen.

Wie Sie Stichen vorbeugen können und welche Maßnahmen zu ergreifen sind, wenn der "Ernstfall" eintritt und es zu allergischen Reaktionen kommt, darüber informiert Sie dieser Allum-Beitrag.

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Veröffentlicht: 30. August 2020 - 12:32 Uhr

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Grafik oben rechts (Wespen): Ulrich Voss.