WHO-Zentrum für Umwelt und Gesundheit eröffnet in Bonn

WHO-Zentrum für Umwelt und Gesundheit eröffnet in Bonn

Am 14. Februar 2012 eröffneten die Bundesminister Bahr und Röttgen gemeinsam mit der WHO-Regionaldirektorin Zsuzsanna Jakab das erweiterte WHO-Zentrum für Umwelt und Gesundheit in Bonn.

Das Europäische Zentrum für Umwelt und Gesundheit (ECEH) der Weltgesundheitsorganisation ist seit dem 1. Januar 2012 komplett am UN-Standort Bonn angesiedelt. Der bislang in Rom befindliche Teil des Zentrums wurde Ende Dezember geschlossen und dessen Aufgaben nach Bonn verlagert. Die Bundesregierung erhöht ihren Finanzierungsanteil von bisher jährlich 1,023 Mio. Euro auf jährlich rund 3,4 Mio. Euro.

Neben Kopenhagen ist Bonn nun der wichtigste international tätige Standort der WHO-Region Europa.

Das 1991 eingerichtete ECEH fungiert als wissenschaftliches Kompetenzzentrum des WHO-Regionalbüros für Europa. Seine Aufgabe besteht darin, konzeptionell zu beraten und internationale Leitlinien in Bereichen wie Luftgüte und Lärmbelastung auszuarbeiten. Diese sollen in die Entscheidungsprozesse von Regierungen, Gesundheitsfachkräften und anderen Akteuren einfließen.

Gegenwärtig befasst sich das Zentrum vor allem mit der Weiterverfolgung der Ergebnisse der Fünften Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit, die 2010 in Parma (Italien) stattfand.

Literatur: 

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. (14. Februar 2012). WHO-Zentrum für Umwelt und Gesundheit in Bonn eröffnet. Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und des Bundesminsteriums für Gesundheit.

WHO-Regionalbüro für Europa. (14. Februar 2012). Europäisches Zentrum für Umwelt und Gesundheit (ECEH). Abgerufen am 16. Februar 2012 von http://www.euro.who.int/de/about-us/organization/office-locations/who-european-centre-for-environment-and-health-eceh,-bonn,-germany (zuletzt aufgerufen im August 2017)

Veröffentlicht: 16. Februar 2012 - 22:39 Uhr

Autor/en:

Bildquelle: 

Ute Grabowsky / photothek.net, www.bmu.de/mediathek