Zeckensticherkrankungen - so können Sie sich schützen!

Zeckensticherkrankungen - so können Sie sich schützen!

Lyme-Borreliose ist in Deutschland die am häufigsten durch Zecken übertragene Krankheit. © Jens Bredehorn / pixelio.de

Vor allem bei Spaziergängen in der Natur abseits der befestigten Wege ist in der warmen Jahreszeit Vorsicht geboten: Im hohen Gras und im Unterholz suchen Zecken nach frischer Nahrung - also nach dem Blut von Wirtstieren einschließlich des Menschen.

Durch Zeckenstiche können verschiedene Krankheiten übertragen werden; die häufigsten sind Lyme-Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Die Lyme-Borreliose ist eine durch Bakterien der Gattung Borrelia ausgelöste Infektionskrankheit. Etwa vier Fünftel der Infektionen verlaufen unbemerkt, bei den übrigen Fällen treten vielfältige Symptome auf, die zum Beispiel das Organsystem, die Haut, das Nervensystem oder die Gelenke betreffen können. Unbehandelt kann die Borreliose auch chronisch verlaufen.

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist überwiegend in Süddeutschland verbreitet. Auch sie verläuft in den meisten Fällen unbemerkt; bei 10-30% der Erkrankten treten jedoch grippeähnliche Symptome und Fieber auf und in selteneren Fällen kommt es zu schweren Symptomen (wiederkehrendes Fieber, starke Kopfschmerzen, Erbrechen und Hirnhautreizung).

Tipps zum Schutz vor Zeckenstichen finden Sie auf Allum unter "Zeckenschutz".

Veröffentlicht: 12. Mai 2016 - 12:55 Uhr

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Grafik oben rechts (Schild): © Jens Bredehorn / pixelio.de