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Mobilfunkbroschüre für Ärzte: Aktualisierte Version erschienen

Broschüre: "Medizinisch relevante Aspekte des Mobilfunks"

Die gemeinnützige Kinderumwelt GmbH (Kinderärztliche Beratungsstelle für Umweltmedizin und Trägerin von Allum®), hat bereits vor Jahren eine Informationsbroschüre für Ärzte zu den medizinisch relevanten Aspekten des Mobilfunks erstellt.

Nun ist die um den neuen 5G-Mobilfunkstandard erweiterte Version der Broschüre erschienen. Sie wurde von Dr. Matthias Otto von der Kinderumwelt gemeinsam mit Dr.-Ing. Christian Bornkessel von der Technischen Universität Ilmenau verfasst.

"Kein Handy unter 11 Jahren"

Dr. med. Thomas Fischbach ist Präsident des BVKJ e.V.

Der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ e.V.), Thomas Fischbach, hat in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung vor einer zu frühen Smartphone-Nutzung durch Kinder gewarnt.

Fischbach sieht einen klaren Zusammenhang zwischen intensivem Medienkonsum und Konzentrationsstörungen bei Kindern: „Je höher der Medienkonsum, je schwächer die Leistungen in der Schule.“ Sein Fazit lautet daher: „Je länger man die Smartphone-Nutzung der Kinder rausschiebt, umso besser ist es für sie.“

Pflanzen im Herbst: Kinder vor Vergiftungen schützen

Spätsommer und Frühherbst sind die Blütezeit für zahlreiche Pflanzen. Einige von ihnen sind giftig.

Auch wenn schwere oder tödliche Vergiftungen im Kindesalter mittlerweile selten geworden sind: Weil sie gerne alles ausprobieren und in den Mund stecken, können bei Kindern einige der farbenfrohen Beeren und Früchte zu Vergiftungen mit unterschiedlichen Schweregraden führen.

Gefährlich ist u. a. die Tollkirsche. Ab Juli bildet sie kirschgroße, schwarz-glänzende Beeren aus (Foto rechts). Der Verzehr von 3-4 Beeren kann für Kinder bereits lebensgefährlich sein.

Für Kinder giftige Pflanzen

Schwarze Tollkirsche (Atropa belladonna)Spätsommer und Frühherbst sind die Blütezeit für zahlreiche Pflanzen. Einige von ihnen sind giftig.

Infektionen durch Vibrionen in der Ostsee

Steigende Wassertemperaturen infolge des Klimawandels und insbesondere die warmen Temperaturen der vergangenen Wochen haben zu einer Vermehrung von Vibrionen im Wasser der Ostsee geführt.

Zu den umgangssprachlich als Vibrionen bezeichneten Bakterien der Gattung Vibrio gehören zahlreiche Unterarten, darunter auch der Erreger der Cholera.

Deutlicher Anstieg der Hantavirus-Infektionen

Rötelmäuse sind in Deutschland Hauptüberträgerinnen von Hanta-Viren.

In diesem Jahr ist in Deutschland ein Anstieg der Hantavirus-Infektionen gegenüber den Vorjahren zu verzeichnen: „2019 ist ganz deutlich ein Ausbruchsjahr“, so Mirko Faber vom Robert Koch-Institut (RKI).

Seit Jahresbeginn wurden beim RKI bereits mehr als 460 Fälle gemeldet. Regionale Schwerpunkte sind dabei die Schwäbische Alb sowie die Regionen Stuttgart, Osnabrück, das Münsterland, Unterfranken, der Bayerische Wald, das westliche Thüringen sowie der Osten Hessens.

Neue Studie zu Pferdeallergie: Curly Horses nicht weniger allergen!

Eine aktuelle Studie hat ergeben: Curly Horses produzieren nicht weniger Allergene als die meisten anderen Pferderassen. © Lindsayanne at English Wikipedia [CC BY 2.5 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.5)], via Wikimedia Commons

Viele Reiter, die unter einer Pferdeallergie leiden, setzen auf Pferde der Rasse "Curly", da sie beim körperlichen Kontakt mit diesen Tieren weniger unter allergischen Reaktionen leiden.

Vor diesem Hintergrund überrascht das Ergebnis einer Studie des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung unter Leitung von Prof. Monika Raulf: Curly Horses sind nicht weniger allergen, sondern enthalten im Gegenteil sogar höhere Allergenkonzentrationen als die meisten anderen Rassen.

Salmonellen-Risiko: Tipps zum Auspusten von Ostereiern

Salmonellengefahr beim Auspusten von Ostereiern

Kinder haben in der Osterzeit viel Feude am Auspusten und Bemalen von Ostereiern. Allerdings ist damit auch ein Gesundheitsrisiko verbunden, weil die Eier mit Salmonellen belastet sein können.

Zumeist finden sich die Keime auf den Schalen der Eier, sie kommen aber auch im Inneren vor. Beim Auspusten mit dem Mund kann es dann zur Aufnahme von Salmonellen kommen, die eine Salmonelleninfektion auslösen können.

Frühjahrsputz: Vorsicht beim Einsatz aggressiver Putzmittel!

Frühjahrsputz: Vorsicht beim Einsatz aggressiver Putzmittel!

Der Frühling hat Einzug gehalten, und bei vielen Menschen wächst mit dem freundlichen Wetter das Bedürfniss, das gesamte Haus bzw. die gesamte Wohnung gründlich zu putzen – der Frühjahrsputz steht an.

Doch Vorsicht bei der Verwendung aggressiver Putzmittel! Diese können reizende, ätzende und giftige Stoffe enthalten. Rissige Hände, gereizte Augen und Luftnot können die Folge sein. Außerdem können Duftstoffe, die in einigen Putzmitteln enthalten sind, Allergien auslösen.

Neue FSME-Risikogebiete: Die Zeckensaison hat begonnen

Der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) kann Lyme-Borreliose und FSME übertragen.

Der Frühling ist da - und mit ihm hat auch die Zeckensaison begonnen.

Im vergangenen Jahr führte der lange und heiße Sommer zu einem Anstieg der Zeckenpopulation, und auch für 2019 rechnen Fachleute mit vielen Zecken hierzulande.

Ca. 2% der Zecken in Deutschland sind mit dem FSME-Virus belastet.

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