FAQ Lebensmittel und Trinkwasser

Kann man Speisen in der Mikrowelle bedenkenlos in Verpackungen erhitzen?

Es ist nicht auszuschließen, dass beim Erhitzen von Produkten in Kunststoffverpackungen gesundheitsschädliche Stoffe in die Speisen übergehen. Daher sollte man besser hitzebeständiges Glas- oder Keramikgeschirr (ohne Metallelemente) verwenden, oder Teller, die als mikrowellengeeignet gekennzeichnet sind.

Zu vermeiden sind Teller und Kochutensilien aus Melaminharz, denn diese können Schadstoffe in problematischen Mengen freisetzen.

Mehr dazu auf Allum unter: Mikrowelle.

Fische sind Bestandteil einer gesunden Ernährung, können aber auch mit Quecksilber belastet sein. Was sollte man beachten?

Schätzungsweise 3 Mikrogramm Quecksilber werden täglich über die Nahrung aufgenommen. Bei einem hohen Fischkonsum kann dieser Wert auf ca. 14 Mikrogramm ansteigen.

Man kann die durch Fischkonsum bedingte Belastung vermindern, indem man berücksichtigt, dass alte Fische und Raubfische (z.B. Wildlachs, Heilbutt, Schwertfisch, Barsch, Hai, Thunfisch) deutlich höhere Konzentrationen aufweisen als junge Fische und Friedfische (Karpfen, Barbe, Hering).

Insbesondere während der Schwangerschaft und des Stillens sollten vorrangig junge Fische aus lebensmittelrechtlich überwachten Quellen verzehrt werden.

Woran erkenne ich, dass ich an einer Laktoseintoleranz leide?

Treten nach dem Trinken von einem Glas Milch schnell Blähungen oder Durchfall auf, ist dies ein Hinweis auf Laktoseintoleranz, dem man durch eine ärztliche Untersuchung nachgehen sollte. Der mögliche Nachweis erfolgt über einen Laktose-Intoleranztest oder einen Wasserstoff-Atemtest.

Weitere Infos auf Allum: Laktoseintoleranz

Wie kann ich die Aufnahme von Acrylamid über die Nahrung reduzieren?

Acrylamid kommt in gesundheitlich relevanten Konzentrationen in stärkehaltiger gebratener, gebackener oder frittierter Nahrung vor, vor allem in Pommes frites, Kartoffelchips, Keksen, Cracker, Knäckebrot und Frühstückszerealien. Die Acrylamidbelastung vieler Lebensmittel ist allerdings seit Jahren rückläufig.

Auf Allum informieren wir Sie darüber, was Sie bei der Zubereitung und bei der Auswahl von Speisen beachten sollten, um die Aufnahme von Acrylamid zu reduzieren.

Weitere Infos auf Allum: Acrylamid: Vorbeugung

Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Patientenberatung.

Stand: 14. November 2017 - 12:47 Uhr