Fragen und Antworten zum Thema Kindergesundheit

FAQ

(einzelne Abschnitte/Auszüge zum Kindern und Gesundheit aus Allum-Seiten)

Reagieren Kinder empfindlicher auf Parabene in Kosmetikprodukten?

Das SCCS (Scientific Committee on Consumer Safety) sieht keine gesundheitliche Gefährdung für Kinder, wenn handelsübliche parabenhaltige Kosmetikprodukte verwendet werden.

Eine Ausnahme besteht für Kinder bis 6 Monate, bei denen Pflegeprodukte in der Windelregion aufgetragen werden. Eine erhöhte Aufnahme von Parabenen über die gereizte Haut kann nicht ausgeschlossen werden.

Weitere Infos finden Sie unter Parabene - Gesundheitsrisiken.

Wie schützt man Kinder vor übermäßiger UV-Strahlung?

Babys sollten in den ersten 12 Monaten gar nicht der Sonne ausgesetzt werden! Später sollte neben einer Kopfbedeckung auch auf die Anwendung eines Sonnenschutzmittels mit LSF 30 oder höher geachtet werden.

Kinder sollten möglichst durch einen Sonnenschirm o.ä. vor einer länger anhaltenden direkten Sonnenstrahlung geschützt werden.

Die Strahlenschutzkommission warnt vor der Nutzung von Solarien durch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, da die UV-Exposition im Kindes- und Jugendalter einen großen Einfluss auf die spätere Entwicklung von Hautkrebserkrankungen hat.

Das Informationsblatt "Ohne Wenn und Aber: Sonnenschutz für Kinder" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert über den richtigen Schutz der Kinder vor solarer UV-Strahlung.

Weitere Infos auf Allum finden Sie unter UV (Ultraviolette Strahlung)

Reagieren Kinder empfindlicher auf Ozon?

Nach den bisher vorliegenden Daten reagieren Kinder zwar nicht empfindlicher auf Ozonexposition als Erwachsene, sie empfinden jedoch die subjektiven Symptome weniger ausgeprägt und könnten - was in Einzelfällen zu beachten ist - Aktivitäten in der ozonhaltigen Außenluft später beenden.In der Regel werden sich Kinder aber eher als Erwachsene bei großer Sommerhitze "vernünftig" verhalten.

Weitere Infos zum Thema finden Sie unter Ozon

Welche Symptome zeigt die Neurodermitis bei Babys und Kleinkindern?

Im Säuglingsalter zeigt sich die Neurodermitis als sogenannter Milchschorf. Der Begriff Milchschorf geht auf die Ähnlichkeit der Kopfhautveränderungen mit „im Topf angebrannter, verkrusteter Milch“ zurück. Mit einer Milchunverträglichkeit hat der Milchschorf nichts zu tun! Im fortgeschrittenen Säuglingsalter kommen Ekzeme in der Windelregion und im Gesicht vor. Betroffen sind auch die Streckseiten der Arme und Beine. Die Erkrankung ist in dieser Phase von entzündeten Ekzemen geprägt.

Im Kleinkindalter verändert sich das Hautbild. Die Ekzeme treten vorzugsweise in Arm- und Kniebeugen sowie an Hand- und Sprunggelenken auf. Auch am Hals sind häufig Ekzeme zu sehen. Der Ausschlag kann sehr stark jucken, was die Betroffenen zum Kratzen verleitet. Infolge des wiederholten Kratzens wird die Haut dicker (Lichenifikation).

Ist eine FSME-Impfung für Kleinkinder möglich und sinnvoll?

Die Impfung gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist für Kinder ab dem 1. Lebensjahr möglich, führt allerdings bei Kindern unter drei Jahren häufiger zu Fieber als bei älteren Kindern. Die STIKO (Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut) empfiehlt bei ein- oder zweijährigen Kindern die Notwendigkeit einer Impfung mit dem Arzt zu besprechen.

Kinder, die noch keine zwei Jahre alt sind, halten sich für gewöhnlich nicht im Gestrüpp, im hohen Gras oder im Unterholz auf. Ein Zeckenbiss ist daher in dieser Altersgruppe relativ unwahrscheinlich. Ausnahmen sollten mit dem impfenden Kinderarzt besprochen werden.

Stand: 14. Oktober 2019 - 12:10 Uhr