Wie werden persönliche Ergebnisse beurteilt? | Human-Biomonitoring | Allum
Was sind eigentlich Referenzwerte?
Was sind HBM-Werte?
Womit soll ich denn meinen Laborwert vergleichen?
Was bedeuten diese Werte für mich?
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=gesund
=fraglich
=krank

Wie werden persönliche Ergebnisse beurteilt?

Wann werden hohe Werte bedenklich? Persönliche Messwerte können sowohl mit Referenzwerten wie auch mit HBM-Werten verglichen werden. Diese unterscheiden sich ganz erheblich in ihren Aussagen.
Michael Mustermann hat bei sich eine Human-Biomonitoringuntersuchung auf Stoff X durchführen lassen. Nun liegt das Ergebnis vor.
Jetzt kann ich meinen Laborwert in beide Grafiken einzeichnen.
Mein Laborwet liegt UNTER dem Referenzwert.
Also bin ich - im Vergleich mit der Referenzgruppe - nicht besonders belastet.
...der Vergleich mit dem Referenzwert zeigt mir übrigens, dass ich nicht der Einzige bin, der belastet ist...
Mein Laborwet liegt zwischen dem HBM-Wert I und dem HBM-Wert II. Aus gesundheitlicher Sicht ist er auffällig und ich sollte nach der Belastungsquelle für Stoff X suchen.
HBM-WERTE I UND II
DIE
sind toxikologisch begründet und geben Auskunft über die gesundheitliche Bedeutung einer Belastung. Sie werden von der HBM-Komission festgelegt (siehe MEHR INFO).
Die Animation zeigt den grundsätzlichen Ablauf bei der Bestimmung von Referenz- und HBM-Werten.
REFERENZWERT
Ein
gibt die Konzentration eines Stoffes in einem Körpermedium (z.B. Blut, Urin) an, die bei 95 von 100 untersuchten Personen nicht überschritten wird. Er ist also rein statistisch abgeleitet und liefert keine Informationen über die gesundheitliche Bedenklichkeit der Stoffbelastung.