Medikamentenallergie

Medikamentenallergie

Definition

Unter dem Begriff Medikamentenallergie werden eine Vielzahl klinischer Bilder und immunologischer Mechanismen zusammengefasst. Zahlreiche Reaktionen auf Medikamente sind jedoch keine Allergie, sondern „nur“ eine Unverträglichkeit (Pseudoallergie).

Eine Unterscheidung zwischen Allergie und Unverträglichkeit findet im täglichen Sprachgebrauch zuweilen nicht statt. Aus medizinischer Sicht muss jedoch eine strikte Trennung erfolgen. Denn nur wenn das Immunsystem beteiligt ist, handelt es sich um eine Allergie. Ansonsten sind die Reaktionen auf eine Unverträglichkeit zurückzuführen.

Entstehung und Symptome der Medikamentenallergie

Einer Allergie geht immer eine Sensibilisierung voraus. Die ersten Symptome treten im Allgemeinen erst Tage, in manchen Fällen erst nach Wochen, nach Beginn der Medikamenteneinnahme auf.

Häufigkeit, Diagnose und Therapie

Eine Medikamentenallergie ist bei Kindern eher selten vorzufinden. Sollte dennoch der Verdacht bestehen wird bei der Diagnostik neben der Anamnese (Krankengeschichte) auf verschiedene Allergietests zurückgegriffen.

Stand: 1. August 2017 - 11:12 Uhr

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© Rainer Sturm / pixelio.de.