Bisphenol A in Babyflaschen

BabyflascheBisphenol A ist Ausgangsstoff für einen höchst vielseitigen Kunststoff, das Polycarbonat. Dieser Kunststoff begegnet uns in vielfältiger Weise im täglichen Leben, da er sehr gute Gebrauchseigenschaften (Durchsichtigkeit, gute Beständigkeit gegenüber Chemikalien und erhöhten Temperaturen) aufweist.

Aus Polycarbonat werden beispielsweise CDs, Kunstglas, Autoteile, Armaturen, Produkte für den Medizinbedarf, Haushaltsgegenstände und vieles mehr hergestellt.

Das Interesse der Medien gilt besonders den aus Polycarbonat hergestellten Babyflaschen. Diese sind vom Gewicht her recht leicht, können vom Baby selbst gehalten werden und sie sind unzerbrechlich. Die Kritik bezieht sich auf die Freisetzung von Bisphenol A aus solchen Plastikflaschen.

Seit dem 1. März 2011 ist die Produktion und seit 1. Juni 2011 auch der Verkauf von Babyflaschen aus Polycarbonat in der EU nicht mehr gestattet. 

Verständlicherweise machen sich jetzt viele Eltern, die ihre Babys mit solchen Flaschen groß gezogen haben, nachträglich Sorgen. Der nachfolgende Text gibt hierzu eine Antwort aus kinderärztlicher Sicht. Er berücksichtigt auch die Neubewertung von Bisphenol A durch die EFSA-Behörde im Januar 2015.

Stand: 15. Februar 2018 - 12:47 Uhr

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