Analytik

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Schadstoffverteilung am Beispiel PCP
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Analytik von Holzschutzmitteln

Die Anwendung von Holzschutzmitteln lässt sich im fraglichen Holz durch die Analyse einer Materialprobe nachweisen. Eine Untersuchung des Hausstaubs und - in vielen Fällen der Innenraumluft - kann gleichfalls hierüber Auskunft geben. Um die Ergebnisse von Staub- und Holzuntersuchungen besser vergleichen und gesundheitliche Auswirkungen besser abschätzen zu können, müssen einige Dinge beachtet werden:

  • Die Holzprobe sollte an der Oberfläche entnommen werden und eine Schichtdicke von weniger als zwei Millimeter aufweisen.
  • Fachleute empfehlen, nur eine bestimmte Staubfraktion ("Fraktion kleiner als 63 Mikrometer") zur Analyse zu nutzen.
  • Es ist zu bedenken, dass manche Holzschutzmittel aus dem Holz ausgasen und sich auf unbehandeltem Holz und auf Einrichtungsgegenständen wie Teppichen, Gardinen usw. niederschlagen können. Man spricht dann von einer Sekundärkontamination. Gegebenenfalls sollten auch diese Materialien untersucht werden.

Holzschutzmittelanalysen werden von entsprechend umweltanalytisch qualifizierten Laboratorien (Preis: ab ca. 100 Euro) durchgeführt. Früher wurden sie auch von der Stiftung Warentest angeboten. Tipps zur Probennahme und zur Bestimmung von Holzschutzmitteln finden Sie hier.

Stand: 20. August 2019 - 18:55 Uhr

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