Insektengiftallergene

Wespen können bedrohliche Insektengiftallergien auslösen."In Mitteleuropa kommen hauptsächlich die Honigbiene (Apis mellifica) und die Wespe (Gattung Vespula) als Auslöser von bedrohlichen Insektengiftallergien in Betracht. Allergieauslöser ist das jeweilige Insektengift.

Zwischen Wespengift und Hornissengift können Kreuzallergien bestehen. Ebenso zwischen dem Gift der Bienen und Hummeln, wobei Hummelstiche sehr selten sind. Die Honigbiene hat einen behaarten Körper und braunen Hinterleib, der Körper der Wespe weist eine schwarzgelbe Bänderung auf.

Die Zusammensetzung des Bienengifts ist auf der ganzen Erde dieselbe, das Wespengift kann auf verschiedenen Kontinenten unterschiedlich sein. In fremden Ländern kann es jedoch zu Kreuzreaktionen zum Beispiel mit Ameisengift kommen. Insektengifte bestehen aus unterschiedlichen Bestandteilen. Einige Substanzen setzen direkt Histamin frei und bewirken auch bei Nichtallergikern örtliche Reaktionen. Eiweißbestandteile sind für die eigentlichen allergischen Reaktionen verantwortlich.

Andere Insekten, wie Mücken, Bremsen und Schnaken können zwar auch starke, zum Teil über Tage anhaltende Schwellungen an der Einstichstelle verursachen. Dabei handelt es sich jedoch um eine von Person zu Person sehr unterschiedliche toxische Reaktion des Giftes, zum Teil sind auch immunologische Mechanismen beteiligt. Allergische Allgemeinreaktionen gegen diese Insekten sind extrem selten."

Quelle: Pina-Allergiebuch, Kapitel 9. Dort finden Sie alle weiteren wichtigen Informationen zu Ursachen und Therapie.

Stand: 24. Juli 2017 - 10:18 Uhr

Autor/en: