Kontaktallergen

Kontaktallergie - JeansknopfekzemKontaktallergene sind in den meisten Fällen keine "typischen Allergene". Sie werden erst dann zum Allergen, wenn sie sich an körpereigene Einweiße binden. Solche kleinen allergieauslösenden Substanzen werden auch Haptene genannt.

Metalle, wie z.B. Nickel, einige Medikamente und chemische Substanzen wirken über den Hautkontakt als Hapten und lösen allergische Ekzeme an der Haut aus.

Dieses Krankheitsbild nennt sich allergisches Kontaktekzem. Es tritt insbesondere an den Stellen auf, wo Kontakt zu den Allergenen besteht. Das bedeutet: Trägt man eine nickelhaltige Halskette, tritt das Ekzem im Nackenbereich auf.

Weitere häufig betroffene Körperbereiche sind die Hände, das Gesicht und die Unterschenkel.

Das Ekzem heilt in der Regel vollständig ab, es sei denn es besteht ständiger Kontakt zum Allergen. Ärzte sprechen auch von einer Kontaktdermatitis. Der Begriff Ekzem wird eher für chronische, der Begriff Dermatitis eher für akute Entzündungen verwendet.

Häufig finden sich Kontaktallergene auch im beruflichen Umfeld. Nähere Informationen zu dieser Thematik finden sich hier.

Weitere Informationen zur Kontaktallergie finden sich hier.

Stand: 18. August 2017 - 10:22 Uhr

Autor/en:

Bildquelle: 

Foto oben rechts (Jeans): Priv. Doz. Dr. R. Fölster-Holst, Universitäts-Hautklinik Kiel.