Nahrungsmittelallergene

Nahrungsmittelallergene. Bildquelle: Marianne J. / pixelio.de.Unsere Nahrung enthält immer Allergene, die aber durch Verdauung und die Gewöhnung unseres Immunsystems daran (Toleranzentwicklung) in den meisten Fällen auch für Allergiker keine Probleme darstellen. Leider kommt es aber doch vor, dass die Allergene von Nahrungsmitteln vom Immunsystem nicht akzeptiert werden und Allergien auslösen. Es gibt einige Nahrungsmittel, die häufiger als andere zu Allergien führen.

Die wichtigsten Nahrungsmittelallergene sind im Kindes- und Erwachsenenalter unterschiedlich. Im Kindesalter werden 95 Prozent der Nahrungsmittelallergien von nur wenigen Allergenen ausgelöst:

Bei der Mehrzahl der Kinder, die sich dagegen sensibilisieren, verlieren sich die spezifischen Symptome im weiteren Verlauf wieder. Im Erwachsenenalter sind Allergien gegen die genannten Allergene selten und es überwiegen eindeutig Allergene aus Gemüse und Obstsorten, die Beziehungen zu Pollen haben. In vielen Fällen haben dabei die Nahrungsmittelallergene selbst nicht zur Sensibilisierung geführt, sondern sie wirken als Kreuzallergene. Ein Beispiel: Birkenpollenallergiker vertragen häufig keine Äpfel, weil die Pollen der Birke und des Apfels sich sehr ähnlich sind.

Berichtet ein Patient über Symptome nach dem Genuss von Nahrungsmitteln, so muss sich der behandelnde Allergologe fragen, ob der Patient unter einer Nahrungsmittelallergie oder unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit anderer Ursache leidet. Weitere Informationen finden sich hier.

Basisinformationen zu Allergenen finden Sie unter "Allergene allgemein".

Stand: 3. April 2017 - 12:39 Uhr

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Grafik oben rechts (Speisen): Marianne J. / pixelio.de.