Welche Pflanzen haben allergene Pollen?

Wir kennen in Europa sechs Gruppen von Pflanzen, die hauptsächlich für Pollenallergien verantwortlich gemacht werden. Praktisch jede Pollenallergie beginnt mit einem Vertreter aus einer dieser Gruppen, erst in der Folge können sich weitere, zusätzliche Pollenallergien entwickeln. Zu dieser Hauptgruppe zählen:

  • Gräserpollen einschließlich Getreide
  • Pollen der Birke und ihrer Verwandtschaft, also Erle, Hasel, Hainbuche (Hagebuche), Hopfenbuche, Buche (Rotbuche), Eiche, Edelkastanie (Esskastanie, Marone)
  • Pollen von windblütigen Korbblütlern wie Beifuß oder Ragweed (Traubenkraut)
  • Pollen von Ölbaum (und Esche)
  • Pollen vom Glaskraut
  • Pollen der Zypresse und ihrer Verwandtschaft, etwa Zypresse, Japanische Zeder, Zeder, Scheinzypresse, Lebensbaum, Wacholder

 Zusätzliche Allergien können vorkommen gegen Pollen von: 

  • Ahorn
  • Ampfer
  • Brennessel
  • Gänsefuß
  • Götterbaum
  • Holunder (Flieder)
  • Hopfen
  • Linde
  • Maulbeere
  • Pappel
  • Platane
  • Raps
  • Roßkastanie
  • Ulme (Rüster)
  • Walnuß
  • Wegerich
  • Weide

Kreuzreaktionen

Wenn man gegen einen dieser Pollentypen allergisch ist, kann es vorkommen, dass verwandte Pollentypen ähnliche Beschwerden auslösen. Solche so genannten Kreuzreaktionen gibt es zwischen verschiedenen Pollentypen, aber auch zwischen Pollen und bestimmten Nahrungsmitteln.

Stand: 8. Dezember 2016 - 10:05 Uhr

Autor/en: