Matratzen

Die höchsten Milbenallergenkonzentrationen sind in Bettmatratzen zu finden. Hier ist der Schläfer auch am meisten den Allergenen ausgesetzt, da sich der Schlafende in unmittelbarer Nähe der Matratzenoberfläche befindet. Außerdem erzeugt der Allergiker durch seine Bewegungen im Schlaf automatisch einen Allergennebel, den er inhaliert.

Von Schaumstoffmatratzen ist abzuraten. Denn Schaumstoffmatratzen führen die Feuchtigkeit relativ schlecht ab und stellen damit einen Nährboden für Schimmelpilze dar. Eine hohe Feuchtigkeit in der Matratze fördert zusätzlich das Milbenwachstum.

Allergiker sollten zudem Matratzenmaterial mit Rosshaar vermeiden, denn dieses bedeutet eine zusätzliche Belastung mit einem potentiellen Tierallergen.

Neue, eingeschweißte Matratzen sind meist milbenfrei, allerdings werden sie schnell über das Bettzeug und die Kleidung besiedelt.

Chemische Maßnahmen zur Verringerung der Milben (z. B. Benzylbenzoat, aber auch andere Stoffe) haben keinen Effekt. Dagegen ist ein Encasing (allergendichter Matratzenbezug) insbesondere bei neuen Matratzen sinnvoll. Mehr dazu unter "Allergendichte Matratzenbezüge (Encasing)".

Weitere Maßnahmen zur Hausstaubmilbensanierung finden Sie unter den folgenden Links:
A-Z der Hausstaubmilbensanierung
Allergendichte Matratzenbezüge (Encasing)
Bettgestell, Bettwäsche und Bettzeug
Kuscheltiere

 

Stand: 21. August 2019 - 13:18 Uhr

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