Grundwissen zu Mobilfunk und elektromagnetischen Feldern

Wie kann man sich elektromagnetische Felder vorstellen?

Wir wissen, dass Mobilfunk auf hochfrequenten elektromagnetischen Wechselfeldern beruht.

Sehr vereinfacht gesagt, wandelt sich dabei fortlaufend ein elektrisches Feld in ein magnetisches Feld um und umgekehrt. Wie oft dies pro Sekunde geschieht, wird durch die Frequenz (Maßeinheit: Hertz) angegeben. Je schneller das Feld hin- und herschwingt, desto kleiner ist die zugehörige Wellenlänge.

Im Mobilfunk werden Frequenzen im Mikrowellenbereich verwendet. Beim GSM-Standard (siehe "Was bedeutet Pulsung?") liegen sie bei ca. 900 Megahertz (GSM 900, Wellenlänge ca. 33 cm) bzw. ca. 1.800 Megahertz (GSM 1800, Wellenlänge ca. 16 cm), bei der UMTS-Technologie beträgt die Frequenz ca. 2.100 Megahertz (Wellenlänge ca. 14 cm).

Neuester Mobilfunkstandard (4G) ist LTE (Long Term Evolution). LTE funkt zwischen 800 und 2 700 MHz. Dieser Standard zeichnet sich gegenüber seinen Vorgängertechnologien durch kürzere Latenzzeiten (Laufzeit eines Datenpakets) und nochmals größere Datenübertragungsgeschwindigkeiten aus. Mit LTE werden Übertragungsgeschwindigkeiten von etwa 100 Mbit/s erreicht. Der Nachfolger „LTE Advanced“ wird bereits getestet.

LTE-Standard Frequenzbereich (MHz)
LTE 800

790–862 MHz

LTE 1800

1.710–1.880 MHz

LTE 2600

2.500–2.690 MHz

 

Stand: 14. März 2016 - 10:32 Uhr

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