Tätowieren – Schönheit mit Risiken und Nebenwirkungen

Tätowieren – Schönheit mit Risiken und NebenwirkungenTätowierstudios und ihre Arbeiten unterliegen derzeit wenigen Auflagen. Die Gesundheitsämter KÖNNEN den Tätowierer und seinen Arbeitsplatz kontrollieren, müssen es aber nicht.

„Tätowierer“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung

„Tätowierer“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung, eine Ausbildung ist nicht vorgeschrieben. Ebenso wenig steht ein offiziell anerkanntes und unabhängiges Gütesiegel für Tattoo-Studios zur Verfügung.

Erst seit Mai 2009 gilt die Verordnung über Tätowiermittel des Bundesministeriums für Verbraucherschutz.  Nachfolgend geht es um gesundheitliche Aspekte des Tätowierens und der verwendeten Mittel.

Tätowieren - die Techniken

Beim Tätowieren sticht der Tätowierer Stoffe in oder unter die menschliche Haut mit dem Ziel, sie einzufärben. Die Exposition des Verbrauchers beim Tätowieren unterscheidet sich daher deutlich von der Exposition bei der oberflächlichen Anwendung kosmetischer Mittel.

Zu den Tätowierungen zählt auch das sogenannte Permanent Make-up (PMU). Während die Pigmente bei den Schmucktätowierungen in die mittlere Hautschicht eingebracht werden, sollen beim PMU nur die unteren Schichten der Oberhaut gefärbt werden. Nach einigen Jahren hat sich die Oberhaut komplett erneuert und das Tattoo wird unsichtbar. Dieses Prinzip gilt auch für sogenannte Bio-Tattoos.

Da die Dicke der Hautschichten aber variiert, ist eine derartig genaue Applikation nicht möglich.

Stand: 31. Juli 2017 - 12:56 Uhr

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