Referenzwerte

Referenzwerte können quasi als "Hintergrundwerte von Umweltschadstoffen im menschlichen Körper" angesehen werden. Sie geben die zu einem bestimmten Zeitpunkt vorgefundene obere Grenze der Belastung der Bevölkerung oder einer Bevölkerungsgruppe mit einem bestimmten Schadstoff an.

Im Rahmen des Human-Biomonitorings können individuell ermittelte Werte (beispielsweise der Quecksilbergehalt im Urin) mit Referenzwerten verglichen werden, um festzustellen, ob es sich um einen üblichen oder einen außergewöhnlichen Wert handelt.

Auch Referenzwerte sind nicht toxikologisch abgeleitet. Referenzwerte sind nicht nur für die Schadstoffbelastung des Körpers verfügbar, sondern man kann auch Referenzwerte für die biologische Wirkung dieser Schadstoffe festlegen. Die Referenzwerte beziehen sich dann auf ein "biologisches Effektmonitoring".

Stand: 15. Dezember 2016 - 10:06 Uhr

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