Tipps zur Vorbeugung

Zurück

Ihre Suchergebnisse:

Tipps zur Vorbeugung

Allgemeine Tipps:

Das BfR befasst sich bereits seit Langem mit der gesundheitlichen Bewertung von Bisphenol A, insbesondere mit dessen Wirkung unter realitätsnahen (verbrauchernahen) Bedingungen.

Im Juli 2023 hat das BfR eine Liste häufig gestellter Fragen und Antworten zu Bisphenol A veröffentlicht (BfR 2023), z.B. zu

  • BPA und „Kreidezähnen“ (Antwort: „nein, wohl kein Zusammenhang“)
  • BPA und erhöhtem Allergierisiko und dem Auftreten von Asthma (Antwort: „offene Frage“)
  • Innenbeschichtungen von Konserven mit Epoxid (Antwort: „Grenzwert für die Freisetzung von BPA in Lebensmittel wird meist eingehalten“)

Thermopapier:

Älteres (weißes) Thermopapier wurde als relevante BPA-Belastungsquelle identifiziert, daher ist Thermopapier mit einem BPA-Gehalt von mehr als 0.02 % seit Januar 2020 verboten.

Seitdem sind sowohl blaues als auch (neues) weißes Thermopapier in Gebrauch.

Wie kann man auf einfache Weise feststellen, ob es sich bei weißem Thermopapier um altes (BPA-haltiges) oder um neues (BPA-freies) Thermopapier handelt?

Eine Möglichkeit besteht darin, auf der Rollenverpackung – sofern verfügbar – nach Herstellerhinweisen („BPA-frei, BPS-frei, phenolfrei“) zu suchen.

Ferner kann fragliches weißes Thermopapier kurz einer Wärmequelle (Fön, Bügeleisen) ausgesetzt werden. Verfärbt es sich braun oder dunkel, ist es sehr wahrscheinlich BPA-haltig.

Zusammenfassung

Bisphenol A aus umweltmedizinischer Sicht

Babyflaschen aus Polycarbonat geben Bisphenol A nur in Spuren ab, jedoch sind Babyflaschen und generell Trinkflaschen aus Polycarbonat seit 2011 verboten.

Gegenstände aus Polycarbonat sind bezüglich eines Hautkontakts praktisch unbedenklich.

Älteres weißes Thermopapier, das bis 2020 produziert und in Umlauf gebracht wurde, gilt als wichtige Belastungsquelle, dagegen ist blaues und neues weißes Thermopapier unbedenklich.

Die Belastung der Bevölkerung mit Bisphenol A nimmt weiter ab. Die toxikologische Bewertung dieser Belastung ist weiterhin kontrovers.

 

Diese Beiträge auf Allum könnten Sie ebenfalls interessieren:

Autor/innen: Dr. M. Otto, Prof. K. E. von Mühlendahl

Zuletzt aktualisiert: 21.02.2026

Nach oben