Mobilfunk

Mobilfunk. Bildquelle: Robert Müller / pixelio.de.Der Mobilfunk nutzt hochfrequente elektromagnetische Felder, die wir mit unseren Sinnesorganen nicht wahrnehmen können. In welcher Beziehung stehen diese Mobilfunkfelder zu den Feldern der Strom-, Rundfunk- und Fernsehübertragung, an deren Existenz wir uns seit langem gewöhnt haben? Gehen von Mobilfunkfeldern neue, unbekannte Wirkungen auf den Menschen, auf die belebte Umwelt aus? Schützen uns die gesetzlichen Grenzwerte vollständig vor möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen? Sind Kinder, Schwangere, ältere und kranke Menschen gar besonders gefährdet?

National und international anerkannte Expertenkommissionen sind davon überzeugt, dass nach heutigem Wissensstand die geltenden Grenzwerte ausreichend vor Gesundheitsgefahren schützen. Einige Wissenschaftler (z.B. die Bioiniative Group) wiederum plädieren für weitergehende Vorsorgemaßnahmen, um bislang unbewiesenen, aber möglicherweise doch vorhandenen Risiken vorzubeugen. Manche Wissenschaftler fordern sogar niedrigere Grenzwerte.

Verständlicherweise müssen derart unterschiedliche Aussagen verunsichern, und vermutlich fragen Sie sich, wer denn nun Recht hat und wem man glauben kann.  Sind Verhaltensempfehlungen - auch unter dem Vorsorgegedanken - angebracht?

Mit den folgenden Informationen möchte unsere Kinderärztliche Beratungsstelle neutral und durch Darstellung von Fakten informieren, damit Sie sich ein realistisches Bild über den Mobilfunk und mögliche Einflüsse auf die Gesundheit machen können.


Aktuell (Jan. 2016): Informationsbroschüren

im Juni 2015 haben die Kinderumwelt (Osnabrück), das IZMF e.V. (Berlin) und die TU Ilmenau eine Informationsbroschüre für Ärzte zu "Medizinisch relevanten Aspekten des Mobilfunks" herausgegeben (Forschungsstand vom Nov. 2014).

Im November 2015 ist die 3. Auflage der Broschüre "Mobilfunk und Gesundheit - Eine Information für Eltern" erschienen (Sachstand: Sommer 2015).

Einzelne Exemplare versendet die Kinderumwelt gGmbH gegen Vorab-Einsendung eines frankierten Rückumschlags (DIN A 4) oder 5 Euro in Briefmarken. .

Stand: 25. Februar 2016 - 15:03 Uhr

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Grafik oben rechts (Handynutzer): Robert Müller / pixelio.de.