Vorbeugung und Empfehlungen

Ozon. Bildquelle: Rudolpho Duba / pixelio.de.

Bei Ozonkonzentrationen von mehr als 180 Mikrogramm pro Kubikmeter sollten länger dauernde intensive körperliche Beanspruchungen vermieden werden. Entsprechend sollten beispielsweise der Schulsport und Wettkämpfe an ozonreichen Sommertagen in den Morgenstunden stattfinden.

Kinder können in der Regel im Freien spielen, auch bei Konzentrationen bis 360 Mikrogramm pro Kubikmeter. Bei den zumeist hohen Sommertemperaturen werden sich die meisten Kleinkinder ohnehin körperlich schonen.

Etwa 10 Prozent der Bevölkerung sind stärker ozonempfindlich und reagieren schon bei niedrigeren Ozonkonzentrationen. Von einer Ozonempfindlichkeit sollte nur dann gesprochen werden, wenn andere Ursachen, vor allem allergische Störungen, ausgeschlossen worden sind. Kinder und Asthmatiker sind nicht häufiger "ozonsensibel" als Gesunde. Bislang gibt es noch kein allgemein und einfach anzuwendendes Untersuchungsverfahren, mit dem eine besondere Ozonempfindlichkeit vorhersagbar ist.

Für ozonempfindliche Personen kann es empfehlenswert sein, sich bei hohen Konzentrationen soweit als möglich in Innenräumen aufzuhalten. Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung könnte sich positiv und schützend auswirken (Romieu 2002).

Stand: 26. Juli 2019 - 12:52 Uhr

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