Feinstaub und Smog

Bildquelle: GTÜ / pixelio.deSmog ist ein zusammengesetztes Wort aus den englischen Worten Smoke (Rauch) und Fog (Nebel).

Unter Smog versteht man eine erhöhte Luftschadstoffkonzentration, die aufgrund besonderer meteorologischer Verhältnisse (z.B. Inversionswetterlage) entsteht.

Smog besteht im Wesentlichen aus Ozon, nitrosen Gasen, Schwefeldioxid und Feinstäuben. Seine Schädlichkeit ist schon seit Langem bekannt und gut belegt.

In den letzten Jahren wurde klar, welche wichtige Rolle in diesem Zusammenhang die Feinstäube spielen.

Feinstäube sind feste Teilchen, die in der Luft lange schweben können („Schwebestaub“). Sie werden nach ihrer Partikelgröße klassifiziert.

Die Teilchengrößen

PM10 (PM=particulate matter) bezieht sich auf die Teilchengröße von 10 Mikrometer, d.h. PM10 erfasst alle Stäube, die nicht in einem Filter mit einer Porengröße von 10 Mikrometer herausgefiltert werden.

Eine Übersicht über die verschiedenen Einteilungen der Stäube bietet diese Tabelle:

Teilchengröße (PM)

PM10

PM2,5-10

PM2,5

PM0,1

alternative Benennung

Feinstaub

"Grobfraktion"

Feinststaub

Ultrafein-Staub

inhalierbarer Staub

 

lungengängiger Staub

 

Heute werden in der Regel PM10 gemessen. An ihnen orientieren sich die europäischen und nationalen Richtlinien.

Die Messtechnik und Messgenauigkeit sind bei den feineren Stäuben noch sehr problematisch. Man kann jedoch davon ausgehen, dass in Zukunft Messungen von PM2,5 eine immer größere Bedeutung einnehmen werden.

Stand: 21. Juli 2017 - 10:18 Uhr

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