Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen)

Petra Morales / PIXELIOEnergiesparlampen sind künstliche Lichtquellen, die Glühlampen ähnlich sind, jedoch bei gleicher Helligkeit weniger Energie benötigen.

In diesem Artikel soll es speziell um Kompaktleuchtstofflampen gehen, die im allgemeinen Sprachgebrauch meist fälschlicherweise als Energiesparlampen bezeichnet werden.

Kompaktleuchtstofflampen sind gebogene, gewendelte oder mehrfach gefaltete Leuchtstoffröhren.

Sie funktionieren wie alle Leuchtstoffröhren seit Jahrzehnten nach dem gleichen Prinzip: In einem Glaskolben ist neben einer Edelgasfüllung (Argon, Krypton) eine geringe Menge Quecksilber enthalten (je nach Bauart 1,5 bis 5 Milligramm). Zum Starten wird ein sogenannter Starter, Zünder oder ein Vorschaltgerät benötigt. Dieser ist bei Energiesparlampen in der Regel im Sockel der Lampe eingebaut. Im Vorschaltgerät wird zum Zünden eine Spannung von maximal 450 Volt erzeugt und es kommt zur sogenannten Glimmentladung. Durch Beschleunigung der Elektronen werden die Atome der Gase ionisiert. Der Quecksilberdampf beginnt – hauptsächlich im UV-Bereich – zu leuchten. Ein auf der Innenseite der Glasröhre aufgetragener Leuchtstoff wandelt das UV-Licht in sichtbares Licht um.

Abhängig vom verwendeten Leuchtstoff wird das abgegebene Licht eher als „warm“ oder als „kalt“ empfunden. Das Maß hierfür ist die sogenannte Farbtemperatur. Daneben gibt es noch einen Index für die Farbtreue. Moderne Energiesparlampen erreichen im Vergleich zur Glühlampe Farbtreuewerte um 90%.

Wer mehr wissen will: das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit Sitz in Bern hat kürzlich eine Stellungnahme sowie FAQ zu Energiesparlampen herausgegeben.

Stand: 24. Juli 2017 - 10:13 Uhr

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